Wireless M-Bus – die Basis für fernablesbare, digitale Messsysteme

24 Februar 2026
Wireless M-Bus

Was ist ein Wireless M-Bus?

Der Wireless M-Bus ist ein standardisiertes Funkprotokoll zur drahtlosen Auslösung von Verbrauchszählern in Gebäuden. Er wird vor allem für Heizkostenverteiler, Wasser- und Wärmezähler eingesetzt.

Kernpunkte für Hausverwaltungen:

  • Ermöglicht die Fernablesung von Zählerdaten ohne Wohnungszutritt
  • Speziell für den Einsatz in Wohn- und Zweck Immobilien entwickelt
  • Bestandteil der europäischen Norm EN 13757
  • Unterstützt gesetzliche Vorgaben wie Heizkostenverordnung und EED

Praktischer Nutzen:

  • Reduzierter Verwaltungsaufwand bei Ablesungen
  • Weniger Abstimmung mit Mietern
  • Grundlage für digitale, transparente Verbrauchsabrechnungen

Kurz gesagt: Wireless M-Bus ist die technische Basis für moderne, effiziente und rechtssichere Verbrauchsdatenerfassung in der Immobilienverwaltung.

„Welches M-Bus ist das Rückgrat moderner Verbrauchserfassung, weil er Effizienz, Rechtssicherheit und Praxistauglichkeit in der Immobilienverwaltung vereint.“ - Chris Nagel, Experte von Heidi Systems

Wie funktioniert der M-Bus?

Der M-Bus(Meter-Bus)ist ein standardisiertes Kommunikationssystem zur Erfassung von Verbrauchsdaten aus Zählern wie Wasser-, Wärme- oder Gaszählern. Beim klassischen M-Bus erfolgt die Datenübertragung kabelgebunden zwischen dem Zähler und einer zentralen Ausleseeinheit. Der Zähler sendet seine Messwerte auf Anfrage strukturiert an das System,wo sie weiterverarbeitet und archiviert werden.

Beim Wireless M-Bus funktioniert dieses Prinzip drahtlos:Die Zähler senden ihre Daten in festen Intervallen per Funk an ein Empfangsgerät(z. B. Gateway oder mobilen Empfänger) – Smart Meter Gateway. Die Datenübertragung ist dabei energiesparend,sicher verschlüsselt und für den Dauerbetrieb ausgelegt.

Für Hausverwaltungen bedeutet das:Zuverlässige Verbrauchsdaten,weniger Vor-Ort-Termine und eine effiziente Grundlage für korrekte Abrechnungen und digitale Prozesse.

Welche Frequenz wird für den Wireless M-Bus verwendet?

In Deutschland nutzt der Wireless M-Bus überwiegend lizenzfreie Funkfrequenzen,die speziell für Kurzstreckenfunk vorgesehen sind.

Relevante Frequenzbereiche:

  • 868 MHz Band:
    Standardfrequenz in Deutschland und Europa
    Hohe Zuverlässigkeit in Gebäuden
    Weit verbreitet bei Heizkosten-, Wasser- und Wärmemengenzähler
  • 169 MHz Band:
    Einsatz bei größeren Reichweiten
    Geeignet für schwer zugängliche Liegenschaften
    Höherer technischer Aufwand
  • 433 MHz Band
    Ältere Installationen
    Heute nur noch eingeschränkt relevant

Praxis für Hausverwaltungen:
Das 868 MHz Band ist der etablierte Standard,da es einen guten Kompromiss aus Reichweite,Energieverbrauch und Störsicherheit bietet und den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht.

Welche Reichweite hat der Wireless-M-Bus-USB-Stick?

Die Reichweite eines Wireless-M-Bus-USB-Sticks hängt stark von den baulichen Gegebenheiten und der eingesetzten Funktechnik ab. Unter realistischen Bedingungen in Wohngebäuden liegt die Reichweite typischerweise zwischen 20 und 100 Metern.

In Mehrfamilienhäusern wird die Funkübertragung durch Wände, Decken, Stahlbeton und Schächte beeinflusst. In Einzelfällen kann die Reichweite geringer ausfallen, insbesondere in Kellern oder bei dichten Gebäudestrukturen. Im Freifeld, also ohne bauliche Hindernisse, sind auch deutlich höhere Reichweiten möglich.

Für Hausverwaltungen ist entscheidend: Dank mobiler Auslesung oder zusätzlicher Smart Meter Gateway lassen sich auch größere Liegenschaften zuverlässig und ohne Wohnungszutritt erfassen. Die Reichweite ist in der Praxis ausreichend,um gesetzliche Anforderungen sicher zu erfüllen.

Welche gesetzlichen Grundlagen gelten in Deutschland für Wireless M-Bus?

Wireless M-Bus – die Basis für fernablesbare, digitale MesssystemeWireless M-Bus – die Basis für fernablesbare, digitale Messsysteme

Der Einsatz von Wireless M-Bus in Wohnimmobilien ist in Deutschland klar gesetzlich geregelt und für Hausverwaltungen von zentraler Bedeutung.

Wesentliche gesetzliche Grundlagen:

Heizkostenverordnung(HeizkostenV)

  • Verpflichtet zur verbrauchsabhängigen Abrechnung von Heizung und Warmwasser
  • Funkbasierte Zähler sind ausdrücklich zulässig

Messstellenbetriebsgesetz(MsbG)

  • Regelt den Betrieb und die Sicherheit von Messsystemen
  • Relevant bei der Anbindung an digitale Infrastrukturen

EU-Energieeffizienzrichtlinie(EED)

  • Vorgabe zur Funkablesung von Zählern
  • Verpflichtende Umrüstung bei Neuinstallationen und Bestandswechseln

Datenschutz-Grundverordnung(DSGVO)

  • Schutz personenbezogener Verbrauchsdaten
  • Klare Anforderungen an Datensicherheit, Zugriff und Verarbeitung

Praxisrelevanz für Hausverwaltungen:
Wireless M-Bus erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an Fernablesung,Transparenz und Effizienz und bietet eine rechtssichere Grundlage für moderne Abrechnungsprozesse.

Wie beeinflusst das Messstellenbetrieb Gesetz (MsbG) den Einsatz von Wireless M-Bus?

Das Messstellenbetriebsgesetz regelt in Deutschland den Betrieb, die Sicherheit und die Datenverarbeitung von Messsystemen und hat damit auch Einfluss auf den Einsatz von Wireless M-Bus. In der Wohnungswirtschaft betrifft das vor allem die Einbindung von Funkzählern in digitale Mess- und Ablesekonzepte.

Für Hausverwaltungen ist relevant, dass das MsbG klare Anforderungen an Datensicherheit, Messgenauigkeit und Zugriffsrechte stellt – Digitale Verbrauchsinformation. Wireless-M-Bus-Systeme müssen sicherstellen, dass Messwerte korrekt erfasst, verschlüsselt übertragen und vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.

In der Praxis bedeutet das: Beim Einsatz von Wireless M-Bus sollten ausschließlich konforme Zähler und Systeme verwendet werden, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. So wird eine rechtssichere, effiziente und zukunftsfähige Verbrauchsdatenerfassung gewährleistet.

Welche Rolle spielt die Heizkostenverordnung beim Einsatz von Funk-Zählern?

Die Heizkostenverordnung ist eine der wichtigsten rechtlichen Grundlagen für den Einsatz von Wireless M-Bus- und Funkzählern in Wohnimmobilien.

Zentrale Vorgaben der Heizkostenverordnung:

  • Verpflichtung zur verbrauchsabhängigen Abrechnung von Heizung und Warmwasser
  • Zulässigkeit und Förderung von funkbasierten Messsystemen
  • Reduzierung von Schätzungen durch regelmäßige und genaue Datenerfassung

Bezug zu Funk Zählern und Wireless M-Bus:

  • Fernablesbare Zähler ermöglichen die Ablesung ohne Wohnungszutritt
  • Erleichtern die jährliche Abrechnung sowie unterjährige Verbrauchsinformationen
  • Unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Transparenzpflichten

Bedeutung für Hausverwaltungen:
Durch den Einsatz von Wireless M-Bus lassen sich die Anforderungen der Heizkostenverordnung effizient,rechtskonform und wirtschaftlich umsetzen und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren.

Welche Anforderungen ergeben sich aus der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED)?

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie verpflichtet Eigentümer und Verwalter dazu, Verbrauchsdaten transparent, regelmäßig und fernablesbar bereitzustellen. Für Hausverwaltungen bedeutet das, dass neu installierte Zähler sowie ausgetauschte Bestandsgeräte funkfähig sein müssen, um eine Ablesung ohne Wohnungszutritt zu ermöglichen.

Ziel der EED ist es, Mietern einen besseren Überblick über ihren Energieverbrauch zu geben und so Einsparanreize zu schaffen. Dazu gehören unterjährige Verbrauchsinformationen, die automatisiert und verständlich bereitgestellt werden können. Wireless M-Bus erfüllt diese Anforderungen technisch und organisatorisch – Funktechnologie OMS / LoRaWAN.

In der Praxis stellt die EED damit einen klaren Rahmen dar, der den Einsatz moderner Funkmesstechnik nicht nur erlaubt, sondern langfristig erforderlich macht und Hausverwaltungen auf digitale Prozesse ausrichtet.

Welche Fristen und Pflichten haben Hausverwaltungen bei der Umrüstung?

Hausverwaltungen sind verpflichtet, gesetzliche Vorgaben zur Fernablesbarkeit und Verbrauchstransparenz fristgerecht umzusetzen.

Wesentliche Fristen:

  • Seit 25.10.2020: Neu installierte Messgeräte müssen fernablesbar sein
  • Bis spätestens 31.12.2026: Bestandsgeräte ohne Funk müssen auf funkfähige Systeme umgerüstet werden

Zentrale Pflichten für Hausverwaltungen:

  • Sicherstellung der gesetzeskonformen Ausstattung der Liegenschaften
  • Auswahl zugelassener und kompatibler Funkzähler
  • Organisation der Umrüstung in Abstimmung mit Eigentümern und Messdienstleistern
  • Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit
  • Information der Nutzer über Verbrauchserfassung und Abrechnungsgrundlagen

Praxisempfehlung:
Eine frühzeitige Planung vermeidet Zeitdruck,Kostenrisiken und rechtliche Unsicherheiten und ermöglicht eine strukturierte Umstellung auf Wireless M-Bus.

„Wer die gesetzlichen Fristen kennt und frühzeitig handelt, vermeidet unnötige Kosten und sichert einen reibungslosen Übergang zur Funkablesung.“ - Chris Nagel, Experte von Heidi Systems

Welche technischen Standards und Normen gelten für Wireless M-Bus in Deutschland?

Wireless M-Bus basiert in Deutschland auf klar definierten europäischen Normen, die einen herstellerübergreifenden und sicheren Einsatz ermöglichen. Zentrale Grundlage ist die EN 13757, die den Aufbau, die Datenformate und die Kommunikation von Messgeräten regelt. Diese Norm stellt sicher, dass Zähler unterschiedlicher Hersteller kompatibel ausgelesen werden können.

Ergänzend gelten Vorgaben der ETSI für die Funknutzung, insbesondere im 868-MHz-Frequenzband, sowie technische Richtlinien zur Funkleistung, Störsicherheit und Energieeffizienz. Für Hausverwaltungen ist wichtig, dass eingesetzte Geräte diese Standards vollständig erfüllen, um einen stabilen Betrieb und langfristige Investitionssicherheit zu gewährleisten.

In der Praxis bedeuten diese Normen Planungssicherheit, rechtliche Konformität und eine zuverlässige Basis für digitale Ablese- und Abrechnungsprozesse in Wohnimmobilien.

Welche Betriebsarten (S, T, C, N) sind für Wohnimmobilien relevant?

Relevante Betriebsarten für WohnimmobilienRelevante Betriebsarten für Wohnimmobilien

Wireless M-Bus kennt verschiedene Betriebsarten,die sich in Sendeintervall, Reichweite und Energieverbrauch unterscheiden. Für Wohnimmobilien sind insbesondere folgende Modi relevant:

Relevante Betriebsarten:

T-Mode

  • Häufigster Einsatz in Mehrfamilienhäusern
    Regelmäßige, dauerhafte Aussendung der Verbrauchsdaten
  • Optimal für Fernablesung und Smart Meter Gateway

S-Mode

  • Zähler senden nur auf Anfrage
  • Geringerer Energieverbrauch
  • Geeignet für mobile Ablesungen

C-Mode

  • Hohe Sendeleistung und größere Reichweite
  • Einsatz bei komplexen Gebäudestrukturen
  • Höherer Energiebedarf

N-Mode

  • Neuere Variante mit optimierter Effizienz
  • Kombination aus Reichweite und Batterielaufzeit

Praxis für Hausverwaltungen:
In der Regel ist der T-Mode der Standard,da er eine zuverlässige Fernablesung ermöglicht und die gesetzlichen Anforderungen effizient unterstützt.

Wie funktioniert die Integration von Wireless M-Bus in bestehende Liegenschaften?

Die Integration von Wireless M-Bus in Bestandsimmobilien erfolgt in der Regel schrittweise und ohne größere bauliche Eingriffe. Bestehende Zähler werden bei turnusmäßigen Wechseln durch funkfähige Geräte ersetzt,die ihre Verbrauchsdaten automatisch per Funk übertragen.

Die erfassten Daten werden entweder über mobile Auslesung, stationäre Gateways oder zentrale Sammelpunkte empfangen und anschließend in die Abrechnungssysteme eingebunden – API Schnittstelle Hausverwaltung. Für Hausverwaltungen ist wichtig, dass vorhandene Prozesse weitgehend erhalten bleiben und nur die Datenerfassung digitalisiert wird.

In der Praxis ermöglicht Wireless M-Bus eine unterbrechungsfreie Umstellung, reduziert den Koordinationsaufwand mit Mietern und schafft eine zukunftssichere Basis für gesetzeskonforme und effiziente Verbrauchsabrechnungen.

Welche Anforderungen bestehen an Reichweite, Zuverlässigkeit und Batterielaufzeit?

Für den erfolgreichen Einsatz von Wireless M-Bus in Wohnimmobilien müssen technische Mindestanforderungen erfüllt sein, die einen stabilen Betrieb gewährleisten.

Reichweite:

  • Zuverlässige Funkübertragung über mehrere Etagen
  • Sichere Datenübertragung durch Decken, Wände und Kellerräume
  • Anpassung an Gebäudestruktur und Bauweise

Zuverlässigkeit:

  • Regelmäßige und vollständige Datenübermittlung
  • Hohe Störsicherheit im belegten Funkumfeld
  • Geringe Ausfallquoten im Dauerbetrieb

Batterielaufzeit:

  • Typischerweise 8 bis 12 Jahre
  • Ausgelegt auf lange Abrechnungszeiträume
  • Minimierung von Wartungs- und Austauschkosten

Bedeutung für Hausverwaltungen:
Diese Anforderungen sichern einen wirtschaftlichen Betrieb, reduzieren Serviceeinsätze und gewährleisten eine gesetzeskonforme Verbrauchserfassung über den gesamten Lebenszyklus der Geräte.

Wie wird Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Herstellern sichergestellt?

Die Interoperabilität bei Wireless M-Bus wird durch einheitliche Standards sichergestellt, die einen herstellerübergreifenden Betrieb ermöglichen. Zentrale Grundlage ist die EN 13757, die Datenformate, Telegrammstrukturen und Kommunikationsregeln verbindlich definiert. Dadurch können Zähler verschiedener Hersteller von einem gemeinsamen System ausgelesen werden.

Für Hausverwaltungen ist zusätzlich wichtig, dass Messgeräte und Empfangssysteme zertifiziert und praxisbewährt sind. Offene Schnittstellen und standardisierte Protokolle verhindern Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern und sichern langfristige Investitionssicherheit.

In der Praxis bedeutet Interoperabilität Flexibilität bei der Geräteauswahl,vereinfachte Systemintegration und einen reibungslosen Betrieb auch bei Herstellerwechseln.

Welche IT- und Systemanforderungen entstehen für Hausverwaltungen?

Der Einsatz von Wireless M-Bus bringt überschaubare, aber klare IT-Anforderungen mit sich, die sich gut in bestehende Verwaltungsprozesse integrieren lassen.

Zentrale Anforderungen:

  • Empfangssysteme wie Smart Meter Gateway, Server oder mobile Auslesegeräte
  • Software zur Datenaufbereitung, Validierung und Archivierung
  • Schnittstellen zu Abrechnungs- und ERP-Systemen
  • Sichere Benutzer- und Rollenverwaltung

Betriebliche Aspekte:

  • Regelmäßige Systemupdates und Wartung
  • Überwachung der Datenqualität und Funkverfügbarkeit
  • Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Messdaten

Praxis für Hausverwaltungen:
Mit standardisierten Lösungen bleibt der IT-Aufwand beherrschbar, während gleichzeitig digitale Ablöseprozesse, automatisierte Workflows und eine höhere Abrechnungssicherheit ermöglicht werden.

Wie wird die Datensicherheit bei Wireless M-Bus gewährleistet?

Die Datensicherheit bei Wireless M-Bus basiert auf mehreren technischen Schutzmechanismen, die speziell für sensible Verbrauchsdaten entwickelt wurden. Zähler übertragen ihre Daten grundsätzlich verschlüsselt, sodass ein Mitlesen oder Manipulieren der Funktelegramme ausgeschlossen wird.

Zusätzlich kommen Authentifizierungsverfahren zum Einsatz, die sicherstellen, dass nur berechtigte Systeme die Messwerte empfangen und verarbeiten dürfen. Die Funkkommunikation ist auf kurze Datenpakete beschränkt und enthält keine direkt lesbaren personenbezogenen Informationen.

Für Hausverwaltungen bedeutet das: Wireless M-Bus bietet ein hohes Sicherheitsniveau, erfüllt gesetzliche Anforderungen und ermöglicht eine zuverlässige und datenschutzkonforme Verbrauchserfassung im täglichen Betrieb.

„Datensicherheit ist kein Zusatz, sondern ein integraler Bestandteil von Wireless M-Bus und entscheidend für das Vertrauen von Eigentümern und Mietern.“ - Chris Nagel, Experte von Heidi Systems

Welche Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmechanismen sind vorgeschrieben?

Sicherheitsmechanismen eines Wireless M-Bus  Sicherheitsmechanismen eines Wireless M-Bus

Für Wireless M-Bus sind klare Sicherheitsmechanismen vorgesehen, um Verbrauchsdaten zuverlässig zu schützen und gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

Verschlüsselung:

  • Einsatz von AES-128 als etabliertem Sicherheitsstandard
  • Verschlüsselung der Funktelegramme direkt im Zähler
  • Schutz vor Abhören und Manipulation der Daten

Authentifizierung:

  • Eindeutige Geräte- und Fehleridentifikation
  • Zugriff nur für autorisierte Empfangs- und Auslesesysteme
  • Sicherstellung der Datenintegrität bei Übertragung und Verarbeitung

Bedeutung für Hausverwaltungen:
Diese Mechanismen gewährleisten einen rechtskonformen Betrieb, schützen sensible Verbrauchsdaten und bilden die Grundlage für eine vertrauenswürdige digitale Mess- und Abrechnungsinfrastruktur.

Wie werden Datenschutzanforderungen nach DSGVO praktisch umgesetzt?

Die Umsetzung der DSGVO bei Wireless M-Bus erfolgt durch eine Kombination aus technischen und organisatorischen Maßnahmen. Verbrauchsdaten werden zweckgebunden erhoben, nur in dem Umfang verarbeitet, der für Abrechnung und Information erforderlich ist,und vor unbefugtem Zugriff geschützt.

In der Praxis bedeutet das, eine klare Rollenverteilung zwischen Hausverwaltung, Messdienstleister und Eigentümer festzulegen. Zugriffsrechte werden beschränkt, Verarbeitungsprozesse dokumentiert und Auftragsverarbeitungsverträge abgeschlossen. Verbrauchsdaten sind pseudonymisiert und nicht direkt einer Person zuzuordnen.

Für Hausverwaltungen heißt das: Mit Wireless M-Bus lassen sich Datenschutzanforderungen verlässlich und kontrollierbar einhalten,wenn Systeme korrekt betrieben und organisatorische Pflichten konsequent umgesetzt werden.

Wer ist datenschutzrechtlich verantwortlich: Verwaltung, Messdienstleister oder Eigentümer?

Die datenschutzrechtliche Verantwortung ist klar verteilt und sollte von Hausverwaltungen sauber dokumentiert werden.

Grundsätzliche Rollenverteilung:

Eigentümer bzw. Gemeinschaft

  • In der Regel Verantwortlicher im Sinne der DSGVO
  • Legt Zweck und Mittel der Datenverarbeitung fest

Hausverwaltung

  • Handelt meist als beauftragter Verwalter
  • Setzt Datenschutzvorgaben organisatorisch und operativ um
  • Trägt Mitverantwortung bei Pflichtverletzungen

Messdienstleister

  • In der Regel Auftragsverarbeiter
  • Verarbeitet Digitale Verbrauchsinformation ausschließlich im Auftrag
  • Verpflichtet zu technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen

Wichtig für die Praxis:

  • Abschluss von Auftragsverarbeitungsverträgen
  • Klare Regelung von Zuständigkeiten und Zugriffsrechten
  • Dokumentation der Prozesse zur rechtlichen Absicherung

Welche wirtschaftlichen Vorteile bietet Wireless M-Bus für Hausverwaltungen?

Wireless M-Bus bietet Hausverwaltungen klare wirtschaftliche Vorteile, da Ableseprozesse deutlich vereinfacht und Kosten nachhaltig gesenkt werden. Durch die Funkablesung entfallen Vor-Ort-Termine, Terminabstimmungen mit Mietern und wiederholte Anfahrten, was Zeit und externe Dienstleistungskosten reduziert.

Gleichzeitig steigt die Abrechnungsqualität, da Verbrauchsdaten vollständig und fristgerecht vorliegen. Das senkt Rückfragen, Nachberechnungen und Verwaltungsaufwand. Automatisierte Datenverarbeitung schafft zudem effizientere Abläufe und bessere Planbarkeit.

Langfristig ermöglicht Wireless M-Bus eine zukunftssichere Digitalisierung der Mess- und Abrechnungsprozesse und steigert damit die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität der verwalteten Immobilien.

Chris Nagel

FAQ

Bin ich verpflichtet, auf Funktechnik umzurüsten?

Die Umrüstung auf Funkzähler ist in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben oder wird empfohlen, um den Energieverbrauch effizienter zu verwalten. Zudem profitieren Sie von automatischer Ablesung und reduziertem Verwaltungsaufwand.

Gibt es eine gesetzliche Pflicht zum Einbau von Funkmessgeräten?

Ja, in Deutschland gibt es gesetzliche Vorgaben zur Einführung von intelligenten Messsystemen. Die genauen Regelungen hängen von Verbrauchsgrenzen und Gebäudearten ab.

Welche Daten werden per Funk ausgelesen?

Unsere Geräte messen den Verbrauch von Warmwasser, Kaltwasser und Heizenergie. Die erfassten Daten werden sicher und verschlüsselt übertragen, um Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten.

Kann ich meine Verbrauchsdaten in Echtzeit abrufen?

Ja, unsere Funkzähler ermöglichen die automatische Erfassung und digitale Übertragung der Verbrauchsdaten, sodass Sie jederzeit aktuelle Werte einsehen können.

Wer übernimmt die Installation der Funkgeräte?

Die Installation erfolgt durch unsere zertifizierten Experten direkt vor Ort und ist für Sie kostenlos.

Welche Kosten entstehen für die Installation?

Die Installation der Funkzähler ist für Sie komplett kostenfrei. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Was ist ein Smart-Meter-Gateway (SMGW)?

Ein Smart-Meter-Gateway ist eine zentrale Kommunikationsschnittstelle, die Messwerte sicher an Energiedienstleister überträgt und eine intelligente Verbrauchssteuerung ermöglicht.

Was versteht man unter einem intelligenten Messgerät?

Intelligente Messgeräte erfassen Verbrauchsdaten digital, übertragen sie automatisch und ermöglichen eine präzise Analyse sowie eine effizientere Energienutzung.

Kann ich mit den Funkzählern eine Betriebskostenabrechnung erstellen?

Ja, alle erfassten Verbrauchsdaten stehen Ihnen digital zur Verfügung und können problemlos für die Betriebskostenabrechnung genutzt werden.

Ist die Wartung der Geräte inbegriffen?

Ja, wir übernehmen die regelmäßige Wartung aller installierten Funkgeräte kostenlos und gewährleisten einen zuverlässigen Betrieb.

Welche Kosten fallen für den Service an?

Die Installation und Wartung der Geräte ist kostenfrei. Für die weiteren Services fällt ein monatlicher Fixbetrag an.

Welche Geräte bietet Heidi an?

Wir bieten digitale Funkzähler für Warmwasser, Kaltwasser und Heizung sowie smarte Rauchmelder und weitere Messlösungen für eine effiziente Verbrauchsverwaltung.

Kostenfrei nachrüsten
Jetzt installieren lassen

Kostenfreie Installation der Funkgeräte

chess_shield

Gesetzeskonform

§ 229 Artikel 3

checkmark_shield

Datenschutzkonform

Nach DSGVO

lock

SSL Verschlüsselung

Zertifiziert und Sicher

eu_elipse

Server in Europa

EU Datenschutz

small_counter

Jetzt auf digitale Funkzähler umstellen lassen.

Angebot anfordern